Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

ich heiße Şirin Seitz, bin 30 Jahre alt und Literaturwissenschaftlerin. Bevor ich vor 5 Jahren dauerhaft nach Deutschland gezogen bin, habe ich in Istanbul studiert und gearbeitet. Wegen der politischen Lage habe ich mein zweites Zuhause verlassen und bin in das Land meiner Familie gekommen. Die furchtbare Situation in der Türkei hat mich dazu gebracht, hier in meiner Heimat für Demokratie und Menschenrechte zu kämpfen. Nach der letzten Bundestagswahl bin ich daher in die Politik gegangen. Und in diesem Jahr trete ich, für Sie im Rhein-Erft-Kreis, als Direktkandidatin der Partei DIE LINKE an.

Deutschland ist ein Land, in dem kein Kind in Armut aufwachsen müsste; in dem niemand seine hart verdiente Rente mit Flaschensammeln aufbessern müsste. Wir alle haben in der Coronakrise erlebt, wie schnell sich die persönliche Lage verschlechtern kann – unverschuldet. Dabei bräuchte niemand den sozialen Abstieg zu fürchten: Das Geld ist da! Wir müssen es lediglich da holen, wo es ist. Bei den Millionären und Milliardären, die von Corona profitiert haben.

Soziale Gerechtigkeit bedeutet für mich immer auch Demokratiepflege. Demokratie bedeutet, dass jede und jeder an der Gesellschaft teilhaben kann.

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Darum möchte ich besonders für folgende Dinge kämpfen:

  • Wer arm geboren wird, soll nicht arm bleiben! – 15% aller Kinder im Rhein-Erft-Kreis sind arm

  • Wer viel gearbeitet hat, soll eine gute und sichere Rente bekommen!

  • Jede und Jeder soll teilhaben können! – egal wie alt Sie sind, woher Sie kommen, woran Sie glauben, was Sie können oder wie viel Sie verdienen

  • Jede und Jeder soll eine sichere Zukunft haben! – das geht nur durch eine nachhaltige Wirtschaft

 

DIE LINKE möchte

  • Leiharbeit abschaffen! Und einen Mindestlohn von 13 Euro!

  • Familien und die Mittelschicht entlasten! Wer nur Mindestlohn verdient, zahlt bei uns keine Steuern.

  • das Prinzip Solidarität! Milliardenvermögen müssen gerecht besteuert werden. Wir brauchen dieses Geld für öffentliche Investitionen, Infrastruktur, starke Kommunen und die Pflege.

 

Strukturwandel

Wir im Rheinischen Braunkohlerevier sind unmittelbar von der bundesweiten Umweltpolitik betroffen. Die Klimakatastrophe muss mit allen Mitteln gestoppt werden, um unsere Lebensgrundlage zu erhalten. Klar ist aber, dass nicht das Individuum für den menschengemachten Klimawandel verantwortlich ist, sondern das ausbeuterische System.

Die Flutkatastrophe in diesem Jahr hat ganze Existenzen zerstört. Auch wir im Kreis haben die Konsequenzen des extremen Wetters gespürt. Jetzt ist die Frage: Wer kommt dafür auf?

 

 

Wir müssen den Klimawandel mit allen Mitteln stoppen, um unsere Lebensgrundlage zu er-halten. Klimapolitik und Sozialpolitik gehören unmittelbar zusammen.

Wir fordern:

  • einen konsequenten Kohleausstieg bis 2030, der die Arbeiter:innen einbezieht

  • eine klimaneutrale Bundesrepublik bis 2035

  • die Demokratisierung des Strukturwandels mit Beteiligung der Zivilgesellschaft

  • mehr Investitionen und Arbeitsplätze in Erneuerbaren Energien

  • Bürgergenossenschaften, um die Kom-munen an den Profiten der Erneuerbaren Energien zu beteiligen

  • die finanzielle Stärkung der Kommunen beim Schutz vor Klimafolgen

 
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