Antikriegstag

Heute vor 82 Jahren begann der zweite Weltkrieg mit dem Überfall auf Polen durch Nazi-Deutschland. Dieser nach wie vor unvergessene Krieg brachte unermessliches Leid mit über 50 Millionen Toten nach Europa und gipfelte in den abscheulichen Taten des Holocaust


DIE LINKE. Rhein-Erft möchte diesen Tag zur Erinnerung, aber auch als Mahnung nutzen, um vor der drohenden Kriegsgefahr zu warnen.

Hierzu äußert sich Kreisgeschäftsführer Stefan Söhngen und Bundestagskandidat im Wahlkreis 92 (Euskirchen/Rhein-Erft II): „Der Antikriegstag ist für uns eine wichtige Erinnerung, dass sich Krieg und Faschismus niemals wiederholen dürfen. Umso besorgter bin ich angesichts des Desasters in Afghanistan, vor dem Hintergrund der immer stärker werdenden Aufrüstung und infolge der Verlegung von Atomwaffen in die Region nach Nörvenich. DIE LINKE steht für eine Außen- und Sicherheitspolitik, die Dialog statt Konfrontation in den Mittelpunkt stellt, sich klar gegen den Export von Waffen an autokratische Regime positioniert und Kampfeinsätze der Bundeswehr grundlegend überdenken will. Insbesondere vor dem Hintergrund des gescheiterten Afghanistan Einsatzes, muss die Sinnhaftigkeit von Kriegseinsätzen der Bundeswehr neu diskutiert werden.“


Şirin Seitz, Kreissprecherin und Bundestagskandidatin im Wahlkreis 91 (Rhein-Erft I) ergänzt: „Gerade in einer multipolaren und immer komplexer werdenden Welt, braucht es eine sinnvolle außenpolitische Strategie. Diese kann ich bei der Bundesregierung überhaupt nicht erkennen, sowohl der Krieg gegen den Terror als auch das „Nation Building“ sind krachend gescheitert. Wir wollen, dass diese Welt ein sicherer Ort wird und daher internationalen Abkommen wie dem Atomwaffenverbotsvertrag zur weiteren Abrüstung zustimmen. Daher darf sich die

Bundesrepublik auf keinen Fall bewaffnete Drohnen anschaffen oder weiter im Sinne des 2%-Ziels aufrüsten und die nukleare Teilhabe muss beendet werden.“

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